Nehmen wir die Medien als eine Form und eine Art der Beschreibung von Welt, so stellen wir fest, dass weitherum Disparität herrscht, und zwar im wörtlichen Sinn von disparatum, also abgesondert, abgetrennt. Ein Nebeneinanderher von medialen Diskursen, getrennte Anschauungen über das was ist, nicht nur bedingt durch unterschiedliche Perspektiven auf das selbe Phänomen, was legitim ist und auch banal, auch nicht nur durch die Aktualität, die für sich genommen schon zu immer neuen, abweichenden, korrigierenden Einschätzungen führt.